Firefox verbraucht zuviel Arbeitsspeicher? Jetzt schon auf Firefox 3 umsteigen!

Firefox 3

Nachdem Firefox bei mir im Laufe der letzten Monate immer mehr Arbeitsspeicher brauchte - teilweise stieg der Verbrauch wohl wegen der einen oder anderen Extension auf fast 1,000 MB an - bin ich Gestern schon auf die Firefox 3 Beta ganz umgestiegen.

Seit gestern Morgen ist’s nur einmal abgestürzt. Alle Tabs wurden aber ohne Probleme wiederhergestellt. Alle Extensions funktionieren. (Auch wenn etwas nachgeholfen werden musste)

Der größte Vorteil ist die Geschwindigkeit. Keine Hänger mehr wenn 20 Tabs offen sind. Der Arbeitsspeicher-Verbrauch ist erheblich niedriger. Ajax-Seiten wie Gmail werden mehrere mal so schnell gerendert wie in der 2er Version.

So macht das Arbeiten gleich doppelt so viel Spass. Eine Anleitung für den Umstieg gibt’s bei Lifehacker.

Easy Keyword SubId-Tracking für Affiliates

Mal ganz kurz, wie man die Keyword-Performance bei Adwords mit Subids tracken kann:

Unsere Affiliate-Seite: tomatensuppe.com

Wir kaufen bei Adwords Traffic ein. Über die Keywords: Tomatensuppe, Tomate und Tomaten. Insgesamt bringt die Kampagne 30% ROI.

Um das Keyword bei dem die Anzeige angeklickt wurde zu bekommen, erweitern wir die Zielurl zu tomatensuppe.com/?keyword={keyword}

(Adwords ersetzt {keyword} automatisch mit dem jeweiligen Keyword)

Auf unserer Landingpage bauen wir dieses kurze PHP-Script ein:

< ? php
$id = $_GET['keyword'];
if (!$id) {
$id = "nokeyword";
}
?>

Jetzt brauchen wir nur noch den Affiliate-Link kurz anzupassen. SubIds unterstützt in den USA eigentlich jedes Netzwerk, in Deutschland wahrscheinlich auch. Das genaue URL-Format findet man bei der Hilfe beim Network oder dort wo man die Links generiert.

Bei CJ ist’s etwa in diesem Format:

kqzyfj.com/click-6534582-53453532?sid=HIERSUBIDEINGEBEN

Also wieder zurück zum Editor und den Affiliate-Link dahin umändern:

kqzyfj.com/click-6534582-53453532?sid=< ? php echo $id; ?>

Bei CJ können wir uns nun Statistiken je nach Keyword anschauen und etwa feststellen, dass der ROI von “Tomatensuppe” bei 320% liegt, während der von “Tomate” -28% und der von “Tomaten” -30% beträgt.

Mit diesen Daten ausgestattet können wir den Klickpreis für “Tomatensuppe” erhöhen und den für “Tomate” oder “Tomaten” senken und so einen höheren ROI erreichen.

Wenn Interesse besteht, kann ich in dieses Thema auch genauer eingehen.

Advanced Tactics: Offline Advertising

Affiliate Marketing ist immer nur ein Zahlenspiel.

Ich kauf 10,000 Besucher mit Keyword XY über AdWords und YSM ein für $1000, die Conversion-Rate liegt bei .02, der Payout bei $8. 10,000 mal .02 mal $8 macht $1,600. Minus die $1000 die ich ausgegeben habe, so bleibt ein Gewinn von $600.

Jetzt heißt’s den Payout mit dem Affiliate-Manager nach oben zu pushen, eventuell direct zu gehen und vor allem mehr Traffic zu generieren. Wenn ich statt den 10,000 20,000 Besucher bei gleich bleibender Conversion-Rate generieren kann, macht dies $1,200 Gewinn.

Nachdem man aber die Anzahl der Besucher über Adwords, YSM, AdCenter, Adbrite und wherever nicht mehr erhöhen kann - wie dann die Kampagne weiter skalieren?

Check out Offline Advertising. Also ganz oldschool-mäßig Plakate oder Werbung in Zeitungen und Magazinen zu buchen.

Eine schritt-für-schritt Anleitung werd’ ich nicht schreiben, aber für alle, die Interesse haben damit zu experimentieren, ein paar Tips:

Anmerkung: Ich mache fast absolut nichts mehr in Deutschland. Irgendwie sind die Advertiser - jedenfalls die mir untergekommen sind - extrem penibel in vielen Angelegenheiten und bei weitem nicht so flexibel und bereit mit einem Affiliate zusammenzuarbeiten wie in den Staaten.

  • Man sollte direkt zum Merchant gehen und einen Deal vereinbaren. So bekommt man höhere Payouts als über die Networks. Jedoch aufpassen, dass der Affiliate Manager davon nicht Wind bekommt, sonst kann’s passieren das er die Nische einem anderen Affiliate empfiehlt.
  • Neben einem höheren Payout sollte man auch auf White Label oder eventuell die Möglichkeit die Seite des Merchants als IFrame einzubinden pochen.
  • Der Domainname ist VERDAMMT wichtig wenn man Print-Werbung kauft - Je kürzer und einprägsamer desto besser. Klar. Außerdem alle möglichen Vertipper-Domains reggen. Auch keine schlechte Idee ist’s verschiedene Domains zu split-testen.
  • Print-Werbung bekommt man relatv günstig bei den ganzen College-Papers in den USA. (Den gleichen, bei denen man die Edu-Links kaufen kann ;-) )
  • Wer größere Bestände an Werbung - ob in Magazinen, Radio oder Fernsehen - kaufen will, sollte sich nicht direkt an an diese sondern an Media Buying Agencies wenden. Diese bieten Discounts oft von 80 - 90 Prozent gegenüber dem normalen Preis an. Z.B. Novus Print Media oder etwa Manhattan Media
  • Werbung nur dann (und nur dann!) selber designen, wenn man auch Ahnung davon hat!

Fragen? Comment please :-)

Links durch die Background-Story

Mist, eigentlich wollte ich einen Beitrag aus einem amerikanischen Blog verlinken, finde die URL jedoch nicht. Wer die findet bitte als Kommentar posten und ich verlinke diese als Quellenangabe.

OK, mal angenommen es gibt zwei Shops für Hundehalsbänder. Beide nutzen das selbe CMS, ungefähr den selben Produktbestand, haben die selbe interne und externe Verlinkung, ähnliche Domainnamen, sind gleich alt, haben in etwa gleich viel Content usw.

Was die eine Seite SEO-mäßig macht kopiert die andere sogleich. Aus allen themenrelevanten möglichen Gebieten haben sie Links. Mehr Quellen fallen ihnen nicht ein. Natürlich verlinkt werden die beiden Seiten fast gar nicht.

Was aber wäre, wenn hinter einem der Shops eine alleinerziehende Mutter, die sich aktiv für Hunde in Spanien engagiert, steht? Ändert sich da die Sache nicht völlig? Werden dadurch nicht neue Linkquellen erschlossen?

Oder wenn hinter einem der Shops ein 14 Jähriger querschnittsgelähmter, hundevernarrter Junge steht?

Feature Content vs Blog Posts vs Durchschnittliche Texte

Schon länger nicht auf Deutsch (und diesem Blog) geschrieben. Also, here we go:

Normale Infotexte = fast vollständige Zeitverschwendung

Früher konnte man einfach den Wikipedia-Artikel ein wenig umschreiben, das Keyword in den H2 Tag packen, ein wenig Linktausch betreiben und recht gut ranken. Funktioniert heute so nicht mehr. Die Gründe sind:

  • mehr höherwertige Contentproduzenten: Zeitungen, Verlage, Expertenportale
  • mehr Content allgemein durch User Generated Content, das Wachstum von Foren, Blogs usw

Daraus folgt: Be remarkable or die. (Oder kauf massenweise Links und hoffe das Matt Cutts dich übersieht).

Das mit “be remarkable” erklärt Seth Godin in seinem TED Auftritt (Video). Sollte man kennen.

Durchschnittliche Texte zu schreiben ist in Zeiten von exponentiell wachsender Konkurrenz (Oh, man warte nur bis die Verlage merken, dass man seinen Bestand an Büchern im Web veröffentlichen und mit Adsense Geld verdienen könnte!) fast sinnlos. Eigentlich nur dann sinnvoll, wenn man schon eine Autorität ist und mehr Traffic abstauben will.

Verlinkt werden dumme Infotexte nämlich nur sehr selten.

(die meisten) Blog Posts sind kurzlebig

Ein Blogpost ist schnell geschrieben, schafft Verbindung zu Kunden (wird in Zukunft wirklich heiß, vor allem für kleinere Service-Anbieter) und generiert hin und wieder ein paar Links. Schnell verschwinden die Beiträge aber in den Tiefen der Archive.

Im Endeffekt kommt’s darauf aus, dass Google den besten Content gut listen wird. Vielleicht nicht Morgen aber sicher in ein paar Jahren. Blog Posts sind aber in der Regel nicht gerade High Quality. Und gegen starke zukünftige Konkurrenz haben die keine Chance.

Feature Content ist am produktivsten

SEO geht (meiner Meinung nach natürlich) dahin, den besten und nützlichsten Content in einem Themengebiet zu schaffen. Content, auf den man selber Stolz ist. Content, den man gern unter seinem Namen publiziert.

Statt 10 minderwertige spammige Blogbeiträge zu schreiben (schreiben zu lasen) kann man eine mehrere seitenlange, interessante & nützliche Anleitung zu einem Thema schreiben. Das ist Feature Content.

“Apple bringt neues Iphone-Handy raus” ist ein Blogbeitrag, “Apple Macs von 1980 bis 2008 - Eine Übersicht der Entwicklung mit Fotos” ist Feature Content. Das eine ist ein billige Kopie einer News (die ein Journalist geschrieben hat) von einem Blogger. Das andere, einzigartiger, interessanter, link baitiger Content. (Nur ein Beispiel).

Während der ROI von einem gewöhnlichen Blogpost ein paar Links sind, generiert sehr guter Content - Feature Content - viel mehr Links in the long run. Da machen sich die 8 Stunden die man in ihn investiert hat auch wieder wett.

Was ich eigentlich sagen will: Schaff den besten Content in Deiner Nische, befriedige die Needs und Du wirst auf Platz Nummer 1 landen. Wenn man so an SEO angeht, so ist auch gute Postion bei “private Krankenversicherungen” oder what ever möglich. Vielleicht dauerts ein Paar Jahre, aber am Ende gewinnt der Beste.

Ich hoffe die eine oder andere Idee kommt an.

Fantastische Liste negativer Keywords für Adwords

negative Keywords die man bei Google Adwords verwenden sollteWer broad match Keywords in Adwords verwendet sollte unbedingt negative Keywords definieren. Wenn ich etwa teure Designermöbel verkaufe und auch “Designermöbel” als broad match Keyword habe, so sollte ich Wörter wie “billig”, “Reparatur”, “reduziert”, “gutschein”, “sale” usw. ausschließen. Genau anders wenn ich billige Möbel verkaufe. Dann sollte “Designermöbel”, aber auch “teuer”, “edle” usw. auf die negative Keyword-Liste.

Sicherlich: Weniger Klicks - aber die Conversion-Rate steigt und man macht mehr Geld.

Ein Tracking-Tool ist unabdingbar um schlechte Keywords auszusortieren, aber einige Keywords sollten immer und zu (fast) jeder Kampagne hinzugefügt werden. So Sachen wie “Porn”, “sex”, “youtube”. “Kostenlos” überall wo ich was verkaufe.

Bei Engine Ready gibt’s eine sehr tolle (kostenlose) Liste mit über 1500 Keywords, aufgeteilt nach diversen Themengebieten, die man eventuell als negative Keywords verwenden sollte. Auf English. Dürfte übrigens ‘ne nette Linkbait-Idee sein diese zu übersetzen bzw. an den deutschen Markt anzupassen.

By the way: Sorry, dass hier so wenig geschrieben wird. Hab’ einfach zu wenig Zeit das Blog vernünftig zu führen. In Zukunft wird’s hier wohl genauso wie bisher nur kürzere Tipps oder Verweise geben.

Über Basic SEO zu schreiben ist langweilig und sinnlos da es tausendmal bessere Ressourcen hierzu gibt. Wirklich profitable Tipps kann man nicht veröffentlichen. Zack, Bam und der Markt wird innerhalb von ein Paar Tagen überrannt.

Und Blogs die Leute zuschauen lassen, wie gut und toll das SEO / Affiliate Leben sein kann (Fotos von Checks, Autos, Urlauben, etc) gibt’s ja genug. ;-)

.co.uk Domains für 1,50 Euro

domains kann man immer gebrauchen.

bei uk.net kann man zurzeit eine .co.uk domain für 1,15 pfund (oder 1,50 euro) ordern. einfach jede domain einzeln bestellen und CJ20080331 als gutscheincode benutzen.

gefunden beim esrun

Klickverteilung der SERPs - Wieso es sich lohnt mehr zu investieren

Diese Grafik der Cornell University (via Patrick Gavon) zeigt schön die Klickverteilung auf die verschiedenen Platzierungen bei Google:

Klickverteilung

Der erste Platz bekommt 56% der Klicks, der Zweite nur 13%. Ein Faktor von etwas über 4.

Steht man mit einer Nischenseite auf Platz 2 und macht 500 Euro mit der Seite (über das jeweilieg Keyword natürlich ;-) ), so würde der erste Platz an die 2000 Euro bringen. Im Endeffekt sogar mehr, da sich Agenturen und eventuelle Partner wahrscheinlich zuerst beim Erstplatzierten melden.

Meine eigene Erfahrung geht eher in die Richtung, dass der erste Platz im Durchschnitt ca. 3 Mal soviele Besucher wie der zweite Platz bringt. Klar, wenn die Firmenwebsite bei einer Produktsuche oder Wikipedia bei einem Fachwort auf dem zweiten Platz steht, so bekommen diese Seiten auch auf dem zweiten Platz relativ gesehen mehr Besucher als der erste Platz (zum Beispiel ein Blogbeitrag der vor einer Flash-Firmenseite steht).

Das bringt uns zum Investitions-Part. Es macht also durchaus Sinn etwas Geld in die Hand zu nehmen und ein tolles Tool programmieren zu lassen, wodurch die Seite mehr Links bekommt und den Sprung auf #1 schafft. Oder vllt. ‘nem Studenten ein Paar Euro in die Hand zu drücken, damit Wikipedia nicht mehr unrechtmäßig vor einem steht.

das Design einer Seite und die Quality Rater

Ein Problem vieler Seiten von SEOs ist, dass man auf 100 Meter Entfernung erkennen kann, dass hier SEO betrieben wurde und die Seite nur zum Geld verdienen da ist.

Die Seite ist schlicht, ohne Schnick Schnack. Etwa ein sehr einfaches Wordpress-Theme, relativ lange Beiträge, kurze Titel aus ein oder zwei Wörtern, keine Kommentare und natürlich Adsense. Für den Bot ist’s sicherlich mehr oder weniger ok, aber wenn ein Quality-Rater vorbeikommt dürfte die Seite keine so gute Bewertung bekommen.

Zwei kleine Tipps wie man die Seite weniger auffälliger machen könnte:

Web 2.0 Design

Wenn man den Content als User-Generated aussehen lassen kann ist’s perfekt. Hilft auch bei eventuellen Abmahnungen ;-)
Runde Ecken, ein “Beta” im Titel, recht bunt, User-Pics, Kommentare, große Buttons usw. Einfach das Design einer schönen Web 2.0 Seite ein wenig nachahmen.

Old School Design

Old School Design

Was auch gut funktionieren sollte, ist der Seite ein Design wie von 1998 zu geben. Etwa wie Xenite.org. Also vllt. ein etwas verpixeltes Banner drauf. Kein CSS. Und “since 1998″ oder “1997 - 2008″ in den Header.

Weitere Tipps bitte als Comment :-)

Einfachster Weg für Link Cloaking in Wordpress

Affiliate Links sollten gecloakt werden.

Man kann’s von Hand machen. Ist zu mühselig. Man kann das High-End Wordpress Plugin “Wordpress Affiliate Pro” (97 Dollar - den Preis aber auch schon wie Oliver schrieb mehr als wert).

Die einfachste Methode ist meiner Meinung nach: Link Cloaking Plugin von W-Shadow. Einfach ein

< ! – cloak–>

einfügen und der jeweilige Link wird gecloakt. So wird aus einem auffälligem Zanox-Link http://www.domain.de/gehe/link/20/5

Der Vorteil gegenüber anderen Plugins ist, dass man es auch bei Desktop-Blogtools wie BlogDesk verwenden kann.

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