User Behavior fließt ins Ranking ein - aufpassen mit Google Analytics!

Randy von 1st Rankings ein paar interessante Tests darüber gemacht ob Google User Behavior für’s Ranking berücksichtigt: Google bounce factor research data is in - Unbedingt lesen!

Wer Google Analytics auf ner Seite mit vielleicht nicht so tollem Content einsetzt, sorry, der ist nicht besonders clever.

Kleiner Googlemail-Trick mit Punkten

Bei manchen Seiten erstellt man sich ja gern auch mal einen zweiten, dritten, vierten, fünften, usw. Account. Blöd, wenn jedesmal eine neue Email-Adresse angegeben werden muss. Insbesondere dann, wenn Spamauffangadressen wie etwa trashmail.net nicht erlaubt sind.

Da kommt folgender Trick bei Googlemail sehr handy: Punkte (.) werden im Usernamen nicht beachtet. Auch Nachrichten an t.est @ googlemail.com oder t.e.s.t @ googlemail.com kommen bei test @ googlemail.com an.

Tada, schon hat man ein paar zusätzliche Mailadressen :-)

Adsense & Qualität

Grad’ in nem Forum gelesen:

Adsense just said that bank42.info complies with their policies.

Wenn man sich die Seite anschaut, MfA und Markov-Texte. Widerspricht dem hier doch ein wenig.

Nachtrag: Irgendwie können einige Leute die Seite nicht aufrufen. Bei mir funktionierts jedoch problemlos. Hier also ein paar Screenshots:

mfa startseite

mfa unterseite

Spam für Arme und Bedürftige

Kurz bevor’s ab in’s Kino geht mit der Freundin, hab’ ich noch schnell paar neue Blogs besucht um vielleicht den ein oder anderen noch zu finden. Da stoße ich plötzlich auf folgendes Kommentar:

Please, do not delete the given message. Money obtained from spam will go to the help hungry to children ugand.

Doch ziemlich amüsant dachte ich mir und schaute mal was Google zu dem Spam sagt. Immerhin 17.200 Seiten im Index. Die Top 10 Seiten wo gespammt wurde musste ich mir einfach mal genauer unter die Lupe nehmen.

Da kommt mir eine Seite eines Fußballvereins in die Quere, von einem kleinen Dorf im Burgenland (Österreich) mit knapp 2000 Einwohnern. Das Amüsante daran war, dass der Fußballverein fast 27x soviele Spamkommentare hat wie das Dorf Einwohner. Und niemand kümmert sich darum. Diese abendlichen Aktionen haben vorallem zweierlei Bedeutung für mich. Es ist, wie man sieht, ab und zu doch ziemlich kurios und einfallsreich und man lernt dabei auch wie diese automatisierten Scripts arbeiten. Fehler im eigenen System kann man so ausbessern bzw frühzeitig erkennen.

Wollte eigentlich jetzt aufhören zu schreiben, weil die Freundin wartet schon wie immer, da springt mir folgendes noch in den Browser. Ein Spamnetzwerk irgendwo auf ner Uni abgelegt und ganz frisch (09-Jun-2007). Also wenn jemand verfolgen will wie Spammer arbeiten ist dies sicherlich eine ideale Gelegenheit.

Was zum Lachen: Joel Comm & “The Next Internet Millionaire”

Wahrscheinlich haben auch hier schon einige von Joel Comm’s neusten Streich, “The Next Internet Millionaire” gehört. Wie The Apprentice von Donald Trump nur halt im Internet und billig gemacht.

Ok, sympatisch der Typ. ;-)

Und jetzt das Lustige:

Tagesablauf (boring!), Linkaufbau und gute Überschriften

Der Andreas hat mir ein Stöckchen zugeworfen. (Hier sollte erwähnt sein, dass ich zu Stöckchen die gleiche Einstellung wie Martin habe. Ist schon fast social pressure. ;-) ) Alle Teilnehmer sollen ihren Tagesablauf beschreiben. Nun, recht schwierig bei mir, da ich zur Sorte Mensch gehöre, die nicht mal zwei Tage voraus planen und bei denen es keinen wirklich geregelten Tagesablauf gibt. Aber who cares, weiter unten hab’ ich noch was über Linkaufbau und Überschriften geschrieben, scrollt einfach runter. Jut.

Manch ein Tag sieht so aus:

Gegen 6:30 wird aufgestanden (nach ca. 4,5 Stunden, manchmal, aber eher selten, auch nach 6 Stunden Schlaf). Dann wird geduscht, zur Bäckerei gejoggt und als Höhepunkt des Morgens gefrühstückt. Nachdem dies getan ist, wird ein Blick auf die Mails geworfen die eingetrudelt sind. Wichtige werden beantwortet. Weniger wichtige markiert. Und die meisten vergess ich einfach. Es folgt eine Runde durch ein paar SEO- & Marketing Blogs, Foren (SEOBlackhat & Wickedfire) und währenddessen werden fleißig neue Ideen und sonstige interessanten Sachen im Notizblock bzw. auf lose durch die Gegend fliegenden Blättern notiert. Je nach Tag werden auch Kunden beraten.

Ok, noch wer wach? Nachmittags werden Domains registriert, neue Projekte aufgesetzt, Contentschreiber und sonstige Helferlein angespornt schneller und besser zu arbeiten. Linkanfragen verschickt (die meisten die ich bekomm, ignorier ich leider schon fast automatisch). Rumtelefoniert. Soziale Kontakte gepflegt. Wozu man eben Lust hat. Vllt. auch einfach nur in der Sonne im Garten liegen.

Für die Masochisten die noch bis hierhier gelesen haben: Dann wird entweder weitergearbeitet, ausgegangen, anderweitig die sozialen Kontakte gepflegt oder … ich weiß auch nicht.

Vorm schlafen gehen, ca. gegen 2 wird noch kurz was gelesen, momentan etwa die Autobiographie von Ogilvy, und dann, dann schlaf ich ein.

Für jedes Projekt, in das man mehrere Stunden Zeit investiert hat, sollte man noch ein paar Euro in die Hand nehmen und nen Schüler oder Studenten (denen einfach die Kosten für einen Gewerbeschein übernehmen) beauftragen bei allen möglichen Diensten (Digg, diversen Freeblog-Diensten, Webpagegeneratoren wie z.B. jimdo.com, Fragencommunitys, usw) wo man einen Link droppen könnte einen Account zu erstellen und natürlich den Link zu droppen. Wär eine Seite über Katzenpfoten hat, sollten am Besten auch Accounts mit dem Usernamen “Katzenpfote” oder sowas in die Richtung erstellen. ;-) Ruhig das ganze etwas mit einander vernetzen. Etwa von einem Blogspot-Blog auf ein paar Community-Profile verlinken.

Ein anderer Punkt den ich kurz ansprechen will sind Überschriften. Kurze oder Lange? Ich persönlich bevorzuge Lange. Man schaue sich nur Digg oder eine Zeitung an. Fünf und mehr Worte wirken natürlicher als ein schlichtes “Kredit”. Die Überschrift sollte man übringes besser in H2 als H1 packen.
Da man sowieso in erster Sicht für den User optimieren sollte (Google honoriert dies aber, so dass es letztlich auf’s gleiche rauskommt ;-) ) machen lange Überschriften mehr Sinn. Der Besucher sieht gleich worum es geht. Jeder Seitenbesucher ließt den Titel. Ist der sch**** wird auch der Text weniger oft gelesen. Wär’ ja schlecht, außer, man will den Besucher schnell verschrecken damit er eilig auf eine Adsense-Anzeige klickt. Ein Paar Wörter und Phrasen die man in Überschriften benutzen könnte: “Wie man …”, “Die Wahrheit über …”, “Was man über … unbedingt wissen sollte” usw. Einfach selber testen ;-). Was auch gut funktioniert sind Wörter wie “Plötzlich”, “Geheimnis”, “Interessant”, “Spannend”, “Überraschend” usw.

Gut, und zum guten Schluss noch ein wenig Linklove für alle die beim Tagesablauf Stöckchen mitgemacht haben:

Spyjax - welche Seiten hat der Besucher zuvor besucht?

Mit dem Ajax-Script Spyjax kann man herausfinden, auf welchen Seiten der Besucher zuvor war. Man muss einfach eine Liste der Domains anlegen die dann vom Script mit der Browserhistory verglichen wird.

Der Browser merkt sich ja welche Seiten besucht wurden und zeigt Links zu ihnen nicht mehr blau sondern violett an. Mit ein wenig Javascript und CSS lässt sich dies recht simpel auslesen.

Für dieses Blog könnt ich etwa einfach eine Liste der deutschen SEO-Blogs nehmen und dann Statistiken darüber aufstellen, welche SEO-Blogs meine Besucher noch lesen. (Werd’ ich jedoch nicht, dazu wär’ ich dann doch zu faul und Zeit hätt’ ich auch nicht.)

Zusammen mit Robot Replay und CrazyEgg und Adlogger und Google Analytics kann auch ganz normaler Webmaster recht viele Informationen über seine Besucher zusammentragen.

Amazon Context-Links

Jetzt können auch deutsche Seiten Amazon Context-Links einbauen. Mal schauen wie das ganze performt.

Ich hab’s testweise (wird in den nächsten Tagen wieder deaktiviert) in diesem Blog installiert. So, hier ein Beispiel: Harry Potter

Nachtrag: Hmm, noch recht wenige Links werden angezeigt. Sogar das mit Harry Potter funktioniert noch nicht.

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