Mit Projektnetzwerken die SERPs stürmen
Wer heute noch ein neues Projekt startet mit der Absicht in nächster Zeit gut für „Sofortkredit“, „private Krankenversicherung“ oder auch etwa „Datenrettung“ zu ranken, sollte entweder viel Kapital hinter sich haben oder sich eine clevere Herangehensweise überlegen.
Eli hat in seinem wirklich wunderbaren Blog bluehatseo einen tollen Beitrag mit dem Titel “SERP Domination” geschrieben. Diesen sollte sich jeder SEO durchlesen. Da ich mit dieser Methode schon seit längerem gute und spaßige Erfahrungen gemacht habe, beschreibe ich das Prinzip knapp und hoffentlich einigermaßen verständlich.
Für umkämpfte Keywords ranken meist einige oft sehr alte und gut verlinkte Domains mit unzähligen Unterseiten. Ein besseres und vor allem größeres Projekt aufzubauen dürfte in den meisten Fällen fast unmöglich sein. Was macht man also?
Man startet nicht nur ein größeres Projekt zu dem Thema sondern 10 oder sogar noch mehr kleinere. Will man für „SEO“ ranken also etwa ein SEO-Lexikon, eine Tool-Sammlung für SEOs, einen Webkatalog für SEO-Seiten, eine Anfängerseite mit den Basics, ein Blog zu aktuellen Themen, usw. All diese Seiten werden alle untereinander so verlinkt das von jeder Seite ein Link zu jeder anderen im Netzwerk vorhanden ist.
Alle Seiten sollten natürlich gut optimiert werden: Title, H1, H2, sehr guter Content, keine Werbung, möglichst schlicht. Natürlich kann man auch Scheiß-Content und massig Werbung draufpacken, aber dann wird man wahrscheinlich nicht so oft und gern verlinkt. – Im Anfangsstadium bringt Werbung ja sowieso nur ein paar Peanuts pro Tag
Man sollte auch sehr streng auf externe Links achten. Bloß nicht zusätzlich noch 10 nicht themenrelevante Linktauschlinks im Footer platzieren. Ein paar hübsche themenrelevante Links zu Spiegel oder ähnlichen Autoritäten dürften sich hingegen positiv auswirken.
Wenn die Projekte stehen kann man mit dem Linkbuilding anfangen. Idealerweise hat man sich ein paar ältere Domains rausgesucht, ist dies nicht der Fall – auch nicht schlimm. Dann dauert es halt nur was länger. Um die Seite schnell in den Index zu bekommen sei an dieser Stelle QUIT (Quick Indexing Tool) von Eli erwähnt und empfohlen.
Jedes Projekt im Netzwerk sollte ein paar gute Links bekommen. Am besten gar nicht mit Linktauschanfragen in Foren beginnen sondern die Authoritys und Hubs für den gewünschten Begriff raussuchen. Beim Mediadonis gibt’s dazu im Beitrag “How to start?” (Punkt 4) mehr. Ein paar Links aus Artikelverzeichnissen schaden auch nicht. Nett ist es auch themenrelevante Blogposts zu suchen und dem Blogger ein paar Euro für das Einfügen eines Links (natürlich als Werbelink gekennzeichnet) zu bezahlen. Blogger tauschen auch einen Blogrolllink gerne. Ansonsten einfach ein paar Seitenbetreiber anschreiben. Hat man guten Content so wird man gern verlinkt. Besonders gut funktioniert dies wenn man eine Linkliste der besten Seiten in einem Themengebiet anlegt und die Betreiber der Seiten kurz darüber informiert. Sollte man mit einer Seite bei Digg auf die die Startseite kommen, so bringt dies mit Sicherheit auch ein paar Links.
Jeder Link der auf eine der Seiten im Netzwerk gesetzt wird stärkt nicht nur das eine verlinkte Projekt sondern auch alle anderen. Sie pushen sich alle miteinander hoch. Bekommt Seite A etwa einen Link von außen, so wird sie stärker und pusht so auch Seite B, Seite C usw. hoch. Da Seite B durch den stärkeren Link von A selber mehr Power hat pusht sie wiederum Seite A und C usw. hoch. Jeder Link den man bekommt ist durch diese Herangehensweise viel mehr Wert, als würde man versuchen nur ein Projekt nach oben zu bringen.
So marschiert man in den SERPs schnell an etablierten Projekten vorbei.
Fragen / Verbesserungsvorschläge / Kritik sind in den Kommentaren sehr willkommen.
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12 lustige Kommentare: »







Hut ab Max, toller erster Artikel für deinen neuen Blog
Meinen Feedreader habe ich bereits geupdatet.. keep up the good work
Greetz Mika
Ob man damit, bei genannten Beispielen erfolgreich wird? Ich denke nicht, denn schau dir mal die backlinks an, der domains die vorne ranken, es sind nicht immer alte domains sondern vorallem domains mit massig gekauften starken backlinks.
nun, ich würd mal sagen, das system wird funktionieren.
Der Artikel is quasi 1:1 übersetzt von bluehatseo.
Eli hat gemeint, dass dies keine technik ist, sondern eine herangehensweise wie er das in letzter zeit gemacht hat. Du schaffst damit seiner meinung nach keine Nr1 plazierung, aber du schaffst damit eine 3 domains in die top10 platzierung und die sonstigen domains kommen zumindest in die top30…
der vorteil dabei ist, dass dann mit der zeit deine domains auch altern und auch schön langsam mehr trust bekommen.
ausserdem: Mit dieser methode kriegst du anstatt nur 1 link von einer seite gleich x links, die alle die projekte im Netzwerk stärken.
@max: wieso würdest du deine projekte eigentlich nicht in webkataloge eintragen
Ein paar Einträge schaden sicher nicht. Aber bei 95 Prozent der Kataloge finden sich nur Seiten von SEOs. Und ich glaub nicht, dass man Google unbedingt mitteilen sollte, dass man SEO betreibt und Links aufbaut.
Mein mich auch dunkel zu errinern, dass irgendwo ein kleines Experiment erbracht hat, dass viele Webkatalogeinträge sich negativ auswirken.
Max, super erster Beitrag. Danke schonmal. Lässt ja wieder auf einen spitzen Blog hoffen.
Ich halte von unendlichen Webkatalogeinträgen auch nicht wirklich viel. Artikelverzeichnisse sind meiner Meinung nach schon etwas sinnvoller wobei ich auch sehr skeptisch bin.
Leider haben sich die Zeiten geändert und man wartet nicht mehr bis andere Seiten Links auf die eigene Seite setzen, sondern jeder versucht möglichst viele Links zu bekommen.
Max, wenn du den Link zu dem Test noch findet würdest, das wäre super, da ich noch immer nicht ganz sicher bin ob spezifische eingehende Links tatsächlich negative Auswirkungen haben können
Hab’ ein wenig gesucht aber leider nichts gefunden. Sorry.
Erstmal, schönes neues Blog Max!
Zum Thema: Der genaue Vorteil entzieht sich mir trotz zweimaligen lesens. Um beim Beispiel Seo zu bleiben: Man kann doch auch als Einzelprojekt den gleichen Effekt erreichen mit bspw. domain.tld/seo-lexikon , /seokatalog etc. Und hat den Vorteil, dass die gesamte Linkpower in einem Projekt gesammelt wird. Oder habe ich hier Grundlegendes falsch verstanden?
Das schöne an dieser Methode ist ja, dass sich die Domains gegenseitig hochpushen / ziehen. Bei einer Domain wär’ das so, als ob man sich selber hochzuziehen versuchen würde.
Jeder neue Link auf eine der Domains im Netzwerk hat automatisch auch einen positiven Effekt auf die anderen. Puh, ist ein wenig kompliziert zu erklären, schau Dir vllt. den verlinkten Beitrag von Eli an.
Mal ne blöde Frage: Wieso funktioniert sowas angeblich?
Ist das nicht genau das was man als Linknetzwerk bezeichnet, und was einen Ausschluss aus den Serps zu Folge haben kann?
Oder muß man einfach nur bestimmte Bedingungen erfüllen, damit das Ganze funktioniert, zB die Themenrelevanz unter allen Seiten?
Ich achte genau darauf meine Projekte nicht zu stark untereinander zu verlinken, weil ich sonst eine Abwertung befürchte.
Themenrelevanz sollte unbedingt bestehen. Statt einem großen Projekt auf einer Domain teilt man das Ganze halt auf 10 oder so auf.
Wieso sollte Google sowas abwerten? Gegen themenrelevante Verlinkung zwischen eigenen Projekten hat Google sicherlich nichts. Ist ja natürlich. Die machen nur Jagd auf unnatürliche Dinge, die schon sehr nach SEO stinken. Also wenn ich von meiner Buchseite über Hasenzucht und der über meine Koi-Fische auf meine Kredit- und Spanien-Urlaub-Seiten verlinke.
Abstrafungen halt ich bei Linknetzwerken nur in großen Fällen für realistisch. Also etwa wenn man mit meheren Hundert Domains an automatischen Linktauschprogrammen teilnimmt.
[...] Linknetzwerk, wie ich es in einem früheren Post beschrieben hab’, wird auch weiterhin relativ gute Ergebnisse bringen, weil jede der am Netzwerk [...]